Rabenbar – Berlin (2000)

Ritter von Lehenstein – barman

the berlin place to be – from 2000 till 2007

BILDER: 20er Party | Die Bar | Gute Geister (Personal) | Künstler*innen | DJs | FdlM | Gäste | Ausbau

Es war immer ein reges Treiben in der Bar

Berlin ist voller Raben, nachts fallen sie in ihre Schlafbäume ein und dort herrscht dann ebenso ein reges Treiben. Des Weiteren sind in der nordischen Mythologie Hugin und Munin die beiden Raben Odins, die die Welt umkreisen, um ihrem Herrn zu berichten, wie an einer Bar. Alle fliegen Tag und Nacht, man weiß nie, wann und wo sie sind und was sie herauspicken, aber man weiß, es sind keine Mythen, es passiert hier im Jetzt. Es war ein Leichtes, ein Palindrom aus Raben und Bar zu entwickeln, braucht man doch nur das EN in der Mitte entsprechend nebeneinandersetzen. Gut, dass zuvor noch niemand auf diese Idee gekommen war, so wurde die Schreibweise des Schriftzugs zum selbstständigen Logo. Ach so, dass Raben zu den Singvögeln gehören, weiß doch jeder, oder? Damit war klar, dass wir eine Bühne brauchten. So mauserten wir uns allmählich zur kleinsten Kleinkunstbühne der Stadt, auf der viele bekannte Künstler*innen auftraten, um den Rabenkücken beim Flüggewerden unter die Fittiche zu greifen. (Auch ohne * hatten wir nie Verständigungsschwierigkeiten. Wir hatten Achtung und Respekt!)

VISITEN- & POSTKARTEN – immer UP TO DATE

Freunde des Hauses:
Björn Bugri, Manfred Maurenbrecher, Sebastian Fischer, Uli Heisig, Anja Iven, Achim Konejung, Hannes Heesch, Christian Luschtinetz, Andreas Wahl, Kai Evers, Joachim Scholl, Markus Joch, Anette Berr, Franziska Kessler, Christine Rothacker, Uli Lorch, Stefan & Peggy Kosse, Susanne Gerull, Martin Wildermut, Richard & Christian, Lydia Thießen, Ischi, Ovo Maltine, Lina, Dafne Maria Fiedler, Simon van Paris, Markus Schönen, Markus, Simone Schäfer, Katja Hufgard, Anne Golde, Cheryl Duke, Herby, Grille, Bärbel, Rabe Baikal, Bernd, Udo, …

Gastronomen:
Ralf Zacher (Fernshenkoch), Hensler (Fernshenkoch), Wolfgang Müller (Chefkoch Adermann | Horwart) Andreas Lanninger (Lanny – Barchef), Nabil (Chef vom San Diego), Florian (bester Kellner im Horwart), Kai Köhler, Knut vom Hangoverguide, Knuffi (Vagabund), …
und die vielen Chefs vom:
Milagro, Coccordrillo, Jolesch, Horwart, Club 49, Minibar, Room 66, Marques, Adermann, Paris Bar, Harry’s New York Bar, Dicke Wirtin, Diener (Tattersal), … 

Die berliner Zeitungen berichteten darüber

An der Bar arbeiteten:
Diego Polimeno, Robert Sokol, Robert Rekin, Monika Prein, Miriam Kämpfer, Hanna Stoff, Kevin, Johannes, Paco, Seref, Susanne, Anna, Susanna, Agathe, Al, Eugin, Yve, Laura, Kevin, Gandalf, Anatoll, Diana, … und immer bei Partys Doorman Hasmet.

In der Reihe RABENART traten unteranderem diese Künstler*innen auf:
Horst Evers, Evenchime (Simone Dietrich & Rainer Bachmann), Irmgard Knef (Uli Heisig), Severin Groebner, Hether Sacks & Band, Duotica, Tima die Göttliche, Die Lach- und Schießgesellschaft München (Sonja Kling, Ecco Maineke, Thomas Wenke), TA BASS & CO (Gerhard Schiewe, Andreas Hirtler), Nicola Lutz (Sax), CocoLores (Sigrid Grajek), Christiane Maschajechi, MINIBEAT – Vetter & Schöbel, Anette Berr, Sebastian Fischer, SAT1, Gabi Sutter, Andreas Zimmermann, Hattie St. Johnes, Herbert-Horst&Heinz (Simon van Paris, Markus Schönen, ) Wildflowers, Ghosts of Saturday Night (Isabell Neuenfeld, Andreas Hirtler), Dafne Maria Fiedler, Wild Bob Hickup (Robert Rekin), Sybille & der kleine Wahnsinnige, Reinhild Kuhn, Kenichi, Perdidos (Pato Vaitano), Gabriela Ryck, The Ghost Town Saints, Christian von Aster, Tims & Froilein Debby, Nudel, Frauenzimmer, Shuri, Christine Rothacker, … und jedes Jahr ‚die Jägerettes.

UNSERE BELIEBTE 20er JAHRE PARTY
mit original Mix-Rezepten und Austern

EIN TRAUM WIRD WAHR – EINE EIGENE COCKTAILBAR

DIE GUTEN GEISTER FÜR DEN SP(I)RIT AN DER BAR

STIMMUNG AUF DER KLEINSTEN KLEINKUNSTBÜHNE BERLINS

FETE DE LA MUSIQUE

Fete de la Musique 2003: 10 Bands in 10 Stunden auf einer Bühne, die wir in einer Nacht und Nebelaktion auf den schiefen Untergrund zimmerten – über 600 Besucher, Würstchen Grill & Crêpese – alle Imbisse und Spätis rund um die Rabenbar provitierten, mit einnem solchen Ansturm hatten wir nicht gerechnet.

12 Uhr  Die Tanzbärcombo (musikalisches kinderprogramm), 13 Uhr  Female Trouble (vocal swing), 14 Uhr  yunnangruen (cinematic music), 15 Uhr  Jutta Haasmann (singasongwriterpop), 16 Uhr  Hattie StJohn (folk rock blues), 17 Uhr  Evenchime (acoustic songs), 18 Uhr  Los Madigones di Infierno – Die Höllentucken (latino rock), 19 Uhr  Sebastian Fischer & Band (jazz chansons), 20 Uhr  Die Schwestern (permanent wave), 21 Uhr  The Ghost Town Saints (turbo country rockabilly) und danke an die Frau (vom BKA) am Mischpult.

DJneNessie@Rabenbar – The Big Ballads Of Rock Music

Noch bevor der Club-Boom aufkam, fanden bei uns schon DJ-Veranstaltungen statt. Wie z. B. DJ-Steve und DJne Nessie

OHNE, WÄRE’S SEHR RUHIG GEBLIEBEN – EIN DANK AN MEINE GÄSTE

Auch die Rabenbar, ehemals eine heruntergewirtschaftete, typische Berliner Eckkneipe, das ‚Klayblatt‘, forderte eine totale Entkernung, so wie seiner Zeit das Tinmaker’s.

2007 kam dann unerwartet, wegen schwerer Erkrankung das plötzliche Aus. Nach sieben Jähriger Genesungsphase baute ich 2014 das Elfida um – und als letztes Großprojekt die ‚BARSTAR‚.